vom fahrrad fahren und leben lernen


Manchen fällt das Leben einfacher,
ebenso wie manchen das Fahrrad fahren lernen einfacher fällt.
Das bedeutet noch lange nicht,
dass der eine deshalb irgendwann einmal, besser fahren wird als der andere.
Weder ist es eine Garantie, dass es dem anderen überhaupt je leicht fallen wird.

Doch wie das Kind, wenn es lernt Fahrrad zu fahren – mit dieser Begeisterung, dem Drang und der Hoffnung nach Erfolg, dem Spaß und das erneute Aufstehen nach einem Sturz -
sollte jeder auch den Gang durchs Lebens anpacken.

Und wer weiß, eines Tages fährt man vielleicht auf der Tour de France, gemütlich am Fluss entlang oder legt das Fahrrad einfach nur neben sich aufs Gras.
Wichtig ist nur, dabei nie zu vergessen,
dass jeder seinen individuellen Umgang mit dem Fahrrad hat
und mit diesem zufrieden und dankbar sein kann.

Man braucht Geduld
und vor allem Vertrauen.
Mut und die Gabe, Hoffnung nicht zu verlieren.
Keinen Druck, sondern sich Zeit lassen.

Und wenn man es einmal kurz geschafft hat alleine auf dem Fahrrad zu fahren,
wenn man einen Moment gefahren ist und einmal dieses Gefühl erlebt hat,
sollte man sich dieses Erlebnis immer vor Augen halten
und weiter üben und versuchen zu fahren.

Jeder lernt auf sein Tempo,
und genauso lebt jeder auf seine Art.






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