das glitzer herauskitzeln



Emotionen nach außen bringen und versprühen
Menschen anstecken

Ich stelle mir vor, wie wir mit unseren Taten Glitzer versprühen und je nach Einstellungen der Menschen, bleibt das Glitzer an ihnen haften. Man muss bereit und offen sein, das Glitzer aufzunehmen. Und vor allem wahrzunehmen. Denn man kann seine Augen auch davor verschließen. Man kann Glitzer aber nicht endlos sammeln. Ein bisschen was, ja, aber man kann kein Glitzer horten.




Ich möchte eine Kiste voller Glitzer parat haben. Und Menschen zeigen, wie wichtig es ist, Glitzer zu teilen, weiterzugeben. Bereit sein zu geben. Denn durch das Geben von Glitzer entsteht erst der Klebstoff, der es ermöglicht, dass Glitzer an den Menschen haften bleibt. Aber man muss aufpassen, dass man nicht all‘ sein Glitzer gibt. Es ist wichtig, auch auf sich zu achten, immer ein wenig bei sich zu behalten. Das Schöne ist, dass jeder, egal wo er herkommt, was er gemacht hat, Glitzer geben, nehmen, sehen, verteilen kann. Und dazu braucht man nichts. Offene Augen und Ohren, ja…
Aber das alles hat man ja schon in sich. Woher das Glitzer kommt? Das ist ganz einfach, wenn Emotionen entstehen, geteilt werden, sprühen Menschen Glitzer aus. Das der Freude, Dankbarkeit, oder wenn Menschen Musik machen, dann ist das Glitzer besonders hell. Aber auch bei Trauer entstehen kleine Glitzerpartikel. Etwas weniger sichtbar, aber ja. Auch sie können Menschen zum Glitzern bringen.
Insgesamt strahlen glitzernde Leute meistens heller und stärker, wenn sie mit anderen zusammen sind und ihre Emotionen teilen können. Überhaupt kann das Glitzer nur sprühen, wenn man ins Außen kommt. Wenn man Emotionen nach außen trägt. Man darf nicht erwarten, dass man allein in einem geschlossenen Raum sitzt